PAÑCATANTRA (SYRISCHE VERSION) (DE)

    Alexander Zeugin

    PAÑCATANTRA [31 von 324]

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    Geschichte oder DAS (UNTERSUCHUNGS)-TOR des Löwen und des Stieres [30 von 90]

     

    Magus vero urbem ingressus, quia tempus jam valde processerat,

    petiit a meretrice, ut in domum ejus reciperetur. Habebat domina

    hujus domus puellam secum, per quam sibi quaestum pararet, concedendo

    cam quotidic alii viro. Puella vero amore unius viri capta

    noluit ad alium virum accedere. Meretrix igitur, frustrata spe quaestus

    per puellam percipiendi, necem hujus viri meditabatur, ad quam

    parandam ca ipsa, qua magus illic aderat, nocte virum vino potavit

    ebriumque cum puella dormire fecit. Tum venenum allatum in fistulam

    immisit eamque ano viri somno oppressi imposuit, ut ab imo

    illud insufflaret. Sed cum os suum jamjam orificio fistulae apposuisset,

    antequam insufflaret, exiit ventus a viro et projecit venenum in

    fistula contentum in guttur meretricis, ita ut extemplo moreretur.

    Übersetzung:

    Der Zauberer jedoch, der in die Stadt gekommen war, bat die Dirne, ihn in ihr Haus aufzunehmen, da es bereits sehr spät geworden war. Die Wirtin dieses Hauses hatte ein Mädchen bei sich, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestritt, indem sie es jeden Tag an einen anderen Mann vermietete. Das Mädchen hatte sich jedoch in einen Mann verliebt und weigerte sich, zu einem anderen zu gehen. Die Prostituierte, deren Hoffnung, mit dem Mädchen Gewinn zu machen, somit zunichte war, schmiedete einen Plan, diesen Mann zu töten, und um dies vorzubereiten, machte sie den Mann in Anwesenheit des Magiers in jener Nacht mit Wein betrunken und brachte ihn dazu, mit dem Mädchen zu schlafen. Dann steckte sie die vergiftete Flöte, steckte sie hinein und setzte sie auf den Anus des schlafenden Mannes, damit sie das Gift von unten hineinblasen konnte. Doch als sie gerade ihren Mund an die Öffnung der Pfeife setzen wollte, entwich dem Mann ein Windstoß, der das in der Pfeife enthaltene Gift in den Hals der Dirne blies, sodass sie auf der Stelle starb.

     

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